Modul Abschlussarbeit | ||
| Inhalt: | ||
| Das Abschlussmodul besteht aus einer Abschlussarbeit und einem zugehörigen Kolloquiumsvortrag vor dem/der betreuenden Prüfenden. Die Abschlussarbeit ist eine Prüfungsarbeit in Informatik. Abschlussarbeiten im integrierten Nebenfach sind nicht möglich. Die Bearbeitungszeit beträgt im Vollzeit- und im Teilzeitstudium 3 Monate. | ||
| Qualifikationsziele: | ||
| Die Abschlussarbeit soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat gründliche Fachkenntnisse erworben hat und in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem Fach selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Dazu gehört das Erfassen und Auswerten der relevanten Literatur. In Einzelfällen kann das Ziel einer solchen Arbeit darin bestehen, die existierende Literatur zu sichten und strukturiert darzustellen. Normalerweise wird aber auch eine eigenständige kreative Leistung dazugehören, also z.B. das Entwickeln neuer Algorithmen, die (Weiter-) Entwicklung theoretischer Modelle, die Entwicklung und prototypische Implementierung neuartiger Software-Komponenten. Die Bachelor-Absolventin oder der Bachelor-Absolvent soll hier zeigen, dass sie/er in der Lage ist, die erlernten Kenntnise und Methoden der Informatik selbständig auf neue Problemstellungen anzuwenden. Auch dies ist eine Schlüsselqualifikation für das spätere Berufsleben. | ||
| Literatur: | ||
| Lehrform: | ||
| Die Lehrenden bieten Themen an, entweder von sich aus (auch z.B. über die Webseiten des Lehrgebiets) oder auf Anfrage von Studierenden. In einer Vorbereitungsphase finden relativ viele Diskussionen zwischen Betreuenden und Studierenden statt, während der/die Studierende sich in das Thema einarbeitet. In dieser Phase sind normalerweise Treffen in Hagen erforderlich, zu denen die/der Studierende also anreisen muss. Auch später sind gewöhnlich direkte Gespräche zwischen Studierenden und Betreuenden in Hagen nötig. Daneben erfolgt die Kommunikation zwischen dem/der Studierenden und der Betreuerin oder dem Betreuer natürlich auch über E-Mail oder Telefon, teilweise auch über computergestützte Videokonferenztechniken (z.B. Netmeeting).
Die technische Umgebung für die Durchführung von Abschlussarbeiten wird von der Fernuniversität bei Bedarf bereitgestellt. So gibt es einen Pool von Laptops, die für Abschlussarbeiten an Studierende verliehen werden. Das betreuende Lehrgebiet stellt die für die Durchführung der Aufgabe benötigte spezielle Software-Umgebung bereit. Die/der Studierende erarbeitet die Literatur, entwickelt eigene kreative Beiträge (Algorithmen, Modelle, Beweise, Software-Prototypen). Sie/er beschreibt den Literatur-Hintergrund und ihre/seine eigenen Beiträge in einer schriftlichen Ausarbeitung. Die Arbeit wird nach Abgabe vom Betreuenden und einer weiteren Professorin oder einem weiteren Professor begutachtet und bewertet. Die abschließende Präsentation im Kolloquium wird ähnlich wie ein Seminarvortrag erarbeitet, wobei die Inhalte und das Umfeld der Arbeit dargestellt werden. Eine gesonderte schriftliche Ausarbeitung ist nicht mehr erforderlich, da ja die Abschlussarbeit vorliegt. Die Präsentation wird analog zu einem Seminar, gewöhnlich per Laptop und Projektor durchgeführt. Dabei kann auch vom Studierenden erstellte Software vorgeführt werden. | ||
| Arbeitsaufwand: | Leistungspunkte: | Stellenwert Note der Modulprüfung für die Endnote: |
| 450 Stunden | 15 | 1/6 |
| Art der Prüfung: | ||
| benotete schriftliche Arbeit | ||
| Inhaltliche Voraussetzungen: | ||
| je nach Thema | ||
| Häufigkeit: | Dauer: | |
| ständig | 1 Semester | |
| Modulverantwortliche: | Lehrende: | |
| Ralf Hartmut Güting | Hochschullehrende der Fakultät für Mathematik und Informatik | |

